Job: Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften , Institut für Geographie, GraKo ECORISK B4 E 13 TV-L, 75%
Universität Osnabrück
Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück Vollzeit Keine Angabe
Das seit 2024 von der DFG-geförderte Graduiertenkolleg „Ecological Regime Shifts and Systemic Risk in Coupled Social-Ecological Systems" (ECORISK) führt Perspektiven aus der Verhaltensökonomie, der ökologischen Modellierung, der Umweltsystemwissenschaft, der Geographie, der Geoinformatik, der Politikwissenschaft und der Soziologie zusammen. Im Rahmen von drei thematischen Clustern (Ecosystem Dynamics, Human Activities und Governance) beschäftigt sich ECORISK mit den Ursachen ökologischer Regimewechsel und den damit verbundenen systemischen Risiken sowie deren Folgen in sozio-ökologischen Systemen. Die intensive Landwirtschaft dient dabei als Leitbeispiel. Das Graduiertenkolleg ist an der Universität Osnabrück angesiedelt, deren vielfältige Forschung Studierende und Wissenschaftler*innen aus aller Welt in eine lebenswerte Stadt lockt.
Im Teilprojekt ›B4 Farm Handovers: Understanding Non-Adaption to Systemic Risks‹ ist im Institut für Sozialwissenschaften im Fachbereich für Kultur- und Sozialwissenschaften zum 01.10.2026 eine Stelle als
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in / Doktorand*in (m/w/d)
(Entgeltgruppe 13 TV-L, 75%)
befristet bis zum 30.09.2029 zu besetzen.
Ihre Aufgaben:
- Wissenschaftliche Bearbeitung des genannten Teilprojektes ›B4 Farm Handovers: Understanding Non-Adaption to Systemic Risks‹
- Teilnahme und Mitwirkungen an den Veranstaltungen des Graduiertenkollegs
Einstellungsvoraussetzungen:
- Sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Fach Soziologie oder einer verwandten Sozialwissenschaft
- Starkes Forschungsinteresse an sozial-ökologischen Transformationskonflikten
- Starkes Interesse an international vergleichender Forschung
- Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Idealerweise verfügen Sie über:
- Erfahrungen mit interdisziplinärer und internationaler Zusammenarbeit
- Fundiertes Verständnis wirtschafts- oder arbeitssoziologischer Perspektiven
- Sehr gute Kenntnisse der Landwirtschaft
- Forschungserfahrung mit qualitativen Methoden
- Gender- und Diversitykompetenzen
Wir bieten Ihnen:
- Mitarbeit in einem spannenden und hochaktuellen Forschungsprojekt
- Ein strukturiertes Promotionsprogramm an der Universität Osnabrück
- Integration in eine forschungsstarke arbeits- und wirtschaftssoziologische Arbeitsgruppe
- Möglichkeiten zum Erwerb relevanter Forschungserfahrung
- Kollegiale Zusammenarbeit in einem interdisziplinären, internationalen und diversitätsorientierten Team, das auf Chancengerechtigkeit achtet
- Bedarfsspezifische Fortbildungen
- Möglichkeiten zur anteiligen Remote Work und flexible Arbeitszeiten
Als familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie ein.
Die Universität Osnabrück will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern. Daher strebt sie eine Erhöhung des Anteils des im jeweiligen Bereich unterrepräsentierten Geschlechts an.
Schwerbehinderte Bewerber*innen und diesen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen mit einem maximal zweiseitigen Motivationsschreiben für die ausgeschriebene Stelle sowie einer maximal zweiseitigen Skizze zu den eigenen Überlegungen zur Ausgestaltung des Teilprojektes, einem Lebenslauf (ggf. mit Publikationsliste), Zeugnissen der bisherigen Hochschulabschlüsse (BA/MA, inkl. Transcripts of Records) sowie den Namen und die E-Mail-Adresse einer potenziellen Referenz richten Sie bitte in elektronischer Form in einer PDF-Datei per E-Mail bis zum 30.04.2026 an: ecorisk@uos.de. Fügen Sie dabei bitte die Nummer des Teilprojektes oder der Teilprojekte, auf die Sie sich bewerben, in die Betreffzeile ein.
Fragen zu dieser Ausschreibung beantworten außerdem der Teilprojektleiter Prof. Dr. Hajo Holst ( haholst@uos.de).
Weitere Informationen zu diesem Teilprojekt B4 und zum Graduiertenkolleg finden Sie unter: www.uos.de/ecorisk